Stoffwechselraten, Lebenszyklen und Körpergewicht
DOI:
https://doi.org/10.11576/biuz-6268Abstract
Unter Lebenszyklen L versteht man Größen wie die durchschnittliche Lebensdauer, Dauer bis zur Fortpflanzungsfähigkeit, Tragzeit, Dauer eines Atemzugs, Dauer eines Herzschlags, Halbwertszeit beim Drogenabbau und andere. Ihre Abhängigkeit von der artspezifischen Durchschnittsmasse wurde seit den 1960er Jahren untersucht und lieferte die empirische Proportionalität L ~ m1/4. Hier wird gezeigt, dass sich dieses Gesetz einfach aus dem Dreiviertelgesetz E ~ m3/4 für Stoffwechselraten E ableiten lässt. Damit ist ersichtlich, dass auch die Lebenszyklen verschiedener Spezies durch Stoffwechselprozesse bestimmt sind, die im Laufe der Evolution unverändert geblieben sind.

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