DNA-Methylierung und Temperaturanpassung von Austern im commongarden-Experiment
DOI:
https://doi.org/10.11576/biuz-6455Abstract
Austern sind wichtige Riffbildner an den Meeresküsten und werden schon lange zum Verzehr in Aquakultur gezüchtet. Das macht sie zu einem geeigneten Modelltier in der Biologie. Common-garden-Experimente zeigen den Einfuss der Umwelt auf das Erscheinungsbild und die zugrundeliegenden epigenetischen Mechanismen: Im Gezeitenbereich ist die DNA-Methylierung der Austern gering, viele Gene sind aktiv. Die Muscheln wachsen hier zwar langsamer und bleiben kleiner als ihre weniger exponiert lebenden Artgenossen im tieferen Wasser, passen sich aber besser an Temperaturänderungen und Hitzestress an.

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